Aprilscherz

Es gab keinen Atari ST-Amiga, doch in dem Text sind viele Wahrheiten enthalten.

Weswegen ich nun einfach das zeige, was damals stimmt … 😉

Nachdem Jack Tramiel, der Gründer von Commodore, die Firma verließ, hat er 1984 das Traditionsunternehmen Atari gekauft – seinen damalig größter Konkurrent. Mit ihm sind auch einige Entwickler, wie zum Beispiel der Commodore C64 Entwickler Shiraz Shivji, mitgegangen. Shiraz Shivji träumte zu der Zeit von einen 68000 Computer, den er mit entwickeln wollte. Jack Tramiel war dem nicht abgeneigt – er hatte aber auch noch ein anderes Ziel: der Amiga der Firma Hi Toro, welcher später von Commodore auf den Markt gebracht wurde. Er wusste, das Atari einer der größten Geldgeber der Firma Hi Toro war – und das sie dringend das Geld zurückzahlen mussten. Jack Tramiel versuchte 1984 die Firma Hi Toro preiswert zu übernehmen und bot 0,98$ je Aktie. Commodore kauft die Firma dann für 4,25$ je Aktie und hatte die Rechte an dem Rechner, aus dem dann Mitte 1985 der Amiga 1000 wurde. Jack Tramiel hat aber nicht aufgegeben und hat Commodore auf die Vertragserfüllung der Verträge von Hi Toro verklagt. Diese sahen vor, dass Atari Zugriff auf die Chips bekommt, wenn bestimmte Ziele nicht erreicht werden. Gleichzeitig war die Entwicklung des Atari ST’s voll im Gange, so dass er schon vor dem Amiga auf dem Markt gekommen ist.

Commodore und Atari haben sich am 24.März 1987 außergerichtlich geeinigt. Details über die Einigung konnte ich, leider, nicht herausfinden. In Braunschweig hat Commodore erst im April 1988 ein Technologiezentrum eröffnet, geleitet von Helmut Joswig, der davor bei Commodore war.

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