Herz von Afrika

Herz von Afrika im Regal

Im letzten Monat habe ich ein Geschenk bekommen über das ich mich sehr gefreut habe: Das Spiel „Herz von Afrika“ für den C64 von 1985. Das Spiel wurde von Danielle Bunten Berry entwickelt, die bekannter durch M.U.L.E oder Seven Cities of Gold geworden ist. Bei Seven Cities und Herz von Afrika handelt es sich um frühe Open World Spiele, welche sich bei jedem Spielstart etwas ändert. Ziel ist es durch ganz Afrika zu reisen um einen sagenumwobenen Schatz zu finden. Dafür muss man den Kontinent in der Zeit von 1890-1895 entdecken. Gespielt wird das Spiel komplett mit Joystick – zu der Zeit für solch ein Spiel eher ungewöhnlich. Es gibt verschiedene Gegenstände, sie einfach benutzt werden, wenn man sie braucht. Wenn man das wichtige Kanu hat, dann kann man einfach auf ein Flussfeld gehen und fahren. Nur mit der Pistole sollte man aufpassen. Die kann man sich in die Hand legen – wenn man das in einem Eingeborenendorf macht, werden sie aggressiv. Man kann damit auch Geschäfte ausrauben, auf die Gefahr hin erwischt zu werden ….

Die Vorgehensweise bei dem spiel ist dem Spieler überlassen. Er sollte die Mission in die Wildnis von Afrika aber etwas planen. So ist immer dafür zu sorgen, das man genügend zu essen dabei hat. Über Fluss fährt es sich schneller und ungefährlicher, als zu Fuss durchs Land. Bei den eingeborenen kann man viele hinweise zu dem eigentlichem Versteck bekommen, aber auch zu anderen Schätzen. Mit Geld kommt man da nicht so weit, sie bevorzugen doch eher andere Sachen, wie z.B. viele Gaben.

Aus heutiger Sicht ist die Grafik eher unterirdisch und langsam. Das eigentliche Spielfenster extrem klein. Wenn man sich aber auf das Spiel einlässt, welches ich in meiner Jugend sehr viel gespielt habe, dann macht es auch heute noch Laune! Froh bin ich darüber, die Deutsche Version zu haben. Zu der Zeit war es nicht unbedingt üblich Spiele einzudeutschen.

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