Software Update

Heute ist man es ja gewohnt das fast täglich ein Update für die Software herauskommt – meistens Fehlerbeseitigung. In den 80ern ging das nicht. Software musste einfach funktionieren – oder wurde mit Bugs verkauft. Dies konnte zu großen Problemen führen – gerade weil man dann Datenträger per Post austauschen musste.

Beim Blättern in einer Zeitschrift zum Tandy TRS 80 bin ich auf folgende Anzeige gestossen.

Update ….

Da geht es um das Update einer Software – man muss im Binary dann die folgenden Bytes in Hex-Code ändern ….

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Verschlüsselung ist nicht nur heute (k)ein Thema ….

….. sondern auch schon in den 60ern nicht nur für Geheimdienste.

Es ist schon interessant wo man heutzutage überlall Daten ‚lässt‘. So war ich gestern auf einer Seite die über 100 Cookie-Bestätigungen haben wollte. Auch schaut Microsoft seinen Usern gerne in irgend einer Form beim Arbeiten zu …..um die ‚Experience zu verbessern‘.

So fand ich es doch sehr interessant einen Sonderdruck der IBM Nachrichten von 1960 zum Thema Verschlüsselung zu finden.

Es ist also ein Thema, welches schon länger in den Köpfen der Unternehmen sein sollte.

Aber, wie heisst es so etwas Abgewandelt: ‚Meine Daten bleiben hier, andere nehme ich aber gerne dazu …‘

Das ist übrigens auch ein Grund, warum es auf diesen Seiten keine Werbung gibt – und auch nicht geben wird (eine Ausnahme wäre wenn sie bei mir mit gehostet wird). Somit trage ich die Kosten für diese Seiten ganz alleine, als Hobby.

Kleiner Hinweis: In dem Heft ist der Begriff ‚Verschlüsselung‘ ein anderer als der heutige Begriff …..

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Flohmarkt

Am Wochenende war ich wieder auf einen Flohmarkt und habe auch eun paar Sachen gefunden.

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Webseite seit 10 Jahren Online

Wie ich gerade festgestellt habe: diese Seite existiert nun seit 10 Jahren – im Juni 2010 gab es den ersten Beitrag auf dieser Seite! In dieser Zeit ist schon viel passiert. Zum einen gibt es kaum mehr neu Rechnerbeschreibungen. Ganz stimmt es nicht, denn die Bearbeite ich schon noch, nur ist das noch alles Offline. Auch ist die Kategorie ‚vor 30 Jahren‘ mit der Preisübersicht eingeschlafen. Dafür kommen mehr neue Sachen hier im Blog Platz. Dies klappt nicht immer, aber immer besser. Dafür bin ich seitdem immer öfters auf Veranstaltungen aufgetretten – ob zu Anfang selbst organisiert, vom Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V., bei dem ich auch Mitglied bin, oder beim Vintage Computing Festival Berlin. Ich denke auch, das das Thema alte Rechner und Konsolen mehr im realem gezeigt werden sollte. Auch wenn in diesem Jahr das VCFB im Internet stattfindet, sehe ich es als Chance auch noch mehr von der eigenen Sammlung zu zeigen – auch wenn die Haptik verloren geht. Ich hoffe auch, das manch Sammler größerer Rechenanlagen sich dort beteiligt, Anlagen, die man normal nicht mehr zu Gesicht bekommt.

Leider wird der Blog hier von mir alleine geführt. Die Kosten für den Blog und die Sammlung wird alleine durch eine Person getragen – als Hobby. Genauso sieht es auch mit der Pflege der Sammlung aus. Aber etwas Hilfe habe ich auch bekommen, der Marno hilft mir immer wieder mit Reperaturen aus. Er hat auch bei der letzten Classic Computing des VzEkC in Leere sehr geholfen.

Wie sehe ich die Zukunft des Blogs?

Das ist eine gute Frage – derzeitig läuft es einfach weiter, würde ich sagen 😉

Meinen Lesern bedanke ich sehr für das regelmässige(?) reinschauen. Ein paar Personen kenne ich ja, aber die meisten? – eher nicht.

Beste Grüße

Axel Ehrich

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Neuer Rechner

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen weiteren MSX Rechner bekommen. Einen Yamaha CX5M, einen Rechner der 80er mit MIDI Schnittstelle und Keyboard. Dazu eine eingebaute Software zum Musizieren. Also ein damals (fast) idealer Rechner für Musiker! Und die Qualität der Sounds wr wie von anderen hochpreisigen Keyboards seiner Zeit!

Leider hat der Rechner das übliche Problem ‚meiner‘ MSX Rechner . Es fehlt eine Taste – meistens eine Funktionstaste ….

Vielleicht findet der Vorbesitzer sie aber noch.

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Der Panzer der Apple 2 Clones

Apple II Clones gab es viele, sehr viele. Auch die Deutsche Firma Basis Microcomputer GmbH, vormals der Hauptdistributor von Apple Computern in Deutschland, hat einen Apple Clone entwickelt. Der Basis 108 ist aber nicht nur ein einfacher Clone – er bietet auch echte Verbesserungen. So hat er neben der Standard CPU 6502 den Z80 eingebaut womit er voll CP/M Fähig ist. Auch ist eine 80 Zeichen Darstellung gleich auf dem Motherboard integriert. Die Tastatur ist extern und nicht im Gerät integriert, wie beim Original. 64 KiB RAM sind gleich integriert, die auch auf 128 KiB erweitert werden können. Herausgekommenen ist der Rechner 1981.

Nun aber zum Panzer. Das Gehäuse ist SCHWER, sehr schwer. Ich habe gerade keine Waage dabei, aber es füllt sich für mich an wie der schwerste Homecomputer, den ich kenne!

Das liegt an seinem sehr dickem Stahlgehäuse. Es ist einfach nur DICK. Ich glaube ich sollte es mal durchmessen 🙂

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Ein neuer Rechner ….

Gestern kam ein Paket an auf das ich mich schon sehr gefreud habe: ein Commodore tischrechner von ca. 1976.

Es handelt sich um ein Commodore US 112P – einen Rechner, den ich noch nicht kannte – und über den ich nichts richtig rausfinden konnte. Er scheint aber baugleich zum US 152P zu sein – zumindest äusserlich. Leider habe ich den letzgenannten Rechner nicht. Aber die Verpackung ist vom letzteren Rechner.

Commodore US 112P

Wenn mir jemand mehr über den Rechner sagen kann – gerne per E-Mail oder Kommentar 🙂

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Wechselfestplatte für DOS Rechner

Zu einer Zeit, um 1986, in der PC’s oft nicht einmal eine Festplatte hatten, hat die Firma Tandon den ersten Rechner herausgebracht der mit einer Wechselfestplatte ausgestattet ist. Das ist schon sehr erstaunlich – da selbst Windows 95 da viele Probleme gemacht hat. Eine Sache, die Tandon dabei zur Sicherheit der Daten gemacht hat, ist ein Laufwerk zu entwickeln, bei der man mit Software die Datenträger auswirft, so das es keine Datenverluste wegen unsachgemäßer Behandlung geben konnte. Die Tandon Data Pac’s gab es als interne und externe Version mit 30-60 MiB.

Die Geschwindigkeit der Datenträger ist die gleiche wie bei normalen Festplatten.

Laufwerk mit Datenträger
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Ein neuer Schachcomputer

Ich habe gerade einen neuen Schachcomputer bekommen. Es ist einer der Art, die ich auch gerne doppelt habe – weil ich ihn einfach mag.

Ein paar Daten:

Der Schachcomputer ist aus der DDR und kam dort 1984 auf den Markt. Seine Figuren haben, im Gegensatz zu den meisten anderen Schachcomputern aus Holz mit Zugerkennung sehr starke Magnete. Für die Zugerkennung wurden Hall-Sensoren statt der ansonsten meistens verwendeten Reed-Kontakte verwendet. Weil das Schachbrett selber eine Dicke von über 1CM hat und dafür das Magnetfeld der Figuren nicht reichte, wurden zusätzliche Stahlstifte eingebaut um das Magnetfeld zu vergrößern. Auf diese Technik wurde auch ein Patent erteilt. Der Chess Master wurde auch für den Export hergestellt.

Als Prozessor wurde der Z80 Clone U880 mit 2.5 MHz, später 4 MHz verwendet.

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Flachbildschirm von 1989

1989, da waren Computer im Haushalt meist nur Spielzeug und auf der Arbeit ein Arbeitsgerät, welches nicht selten abgelehnt wurde. Und fast alle Rechner wurden mit Röhrenmonitoren oder Röhrenfernsehern. Die einzige Ausnahme waren die zu der Zeit sehr teuren Laptops. Philips hat das Problem erkannt und einen für seine Zeit sehr interessanten Monitor auf den Markt gebracht: der Philips PM11211, welcher 2000DM gekostet hat. Durch das klare Schriftbild und er Verzicht auf eine Bildröhre verspricht der Monitor weniger Kopfschmerzen und Augenleiden während der Arbeit. Die Bilder werden mit 73 HZ aufgebaut. Dadurch, das die Bilder, im Gegensatz zur Röhre, in der Zeit ganz zu sehen sind, ist es, wie heute üblich, alles Flimmerfrei. Leider haben die Flüssigkristalle eine Trägheit, so das es doch ein Nachleuchten gibt und Bewegungen Schlieren verursachen. Die Auflösung des Monitors: 640*200 Bildpunkte. Der Monitor verbraucht auch nur 4 Watt, so das er direkt vom Computer gespeist werden konnte. Da kommt auch nun mein Problem mit dem Monitor: er benötigt einen speziellen RGB-Konverter oder eine Steckkarte für den PC. Und beides habe ich nicht – sonst würde ich den Monitor wieder in den Einsatz bringen.

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