Probleme mit der Kühlung

Ich lese immer wieder gerne in alten Zeitschriften. Im Moment suche ich einen Test von einem Rechner, finde den aber in keinster Weise. Dabei fand ich folgendes Zitat in der CT 04/91:

„Der auf immerhin 40 MHz hochgetaktete Chip war noch nicht einmal mit einem passiven Kühlkörper versehen. ATI gibt dazu an, daß sowohl aktive als auch passive Kühlsysteme Probleme mit der Gleichmäßigkeit der Wärmeabfuhr bereiteten – mit Kühlkörper könnte ein Chip also womöglich schneller zerstört werden als ohne. Mit anderen Worten: die großen Versprechungen können noch nicht eingehalten werden.“

Da frage ich mich, das das bewirken kann. OK, Materialspannungen durch Wärmeunterschiede sind bekannt. Und die können bei den ‚kleinen‘ Leiterbahnen schon zu einem Bruch führen?

Ich schau mir nur die heutige Technik an. Die Bahnen sind kleiner, die Kühler werden oft ohne Anleitung raufgemacht (wer LIESST schon die Anleitung …? – da hat man auch als Techniker selten die Zeit dazu) und es funktioniert einfach meistens. Wer weiss, was da eher hintersteckte. Finde die Aussage aber interessant als Begründung – und dann geht es (nicht) einfach ganz ohne Kühlkörper. Dies war übrigens bis zum 80486 mit 33 MHz noch ganz normal. Erst die größeren Chips brauchten eine bessere Kühlung.

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