C128

  • ein ‚erweiterter‘ C64 mit einer besseren CPU (umschaltbar zwischen 1 und 2 MHz), einer Z80 CPU für CPM und einem 2. Grafiksystem
  • nicht 100% Kompatible zum C64
  • deutsche Tastatur

Weil, unter anderem, das Diskettenlaufwerk für meinen Schneider CPC 464 so teuer war und ich auch gerne spielen wollte, habe ich mir einen gebrauchten C128 mit der Floppy 1570 zugelegt.  Am Anfang habe ich nur mit dem Computer gespielt.  Spiele wie „Herz von Afrika“, „Pirates“, „Rally Speedway“, „Summer Games“, „World Games“, usw …

Ich wollte aber auch wieder Programmieren. Das Basic vom C128 fand ich eher enttäuschend, gerade im Vergleich zu dem Basic des CPC 464!. Als Kind bin ich aber nicht mit dem Z80 Assembler klargekommen – wahrscheinlich lag es daran das ich nichts über die Ein-Ausgabe Ports der Computers wusste. In dieser Hinsicht war der C64 um einiges besser. Das Basic war grauenhaft, aber im Handbuch wurde sehr gut erklärt wie man mit „Peek&Pokes“ sehr viel erreichen kann. Und genau das ist es was einem beim Assembler lernen fehlt. Der C128 hat, im C128ger Modus, einen eingebauten „Sprite-Editor“ und ein „Monitor„-Programm. Mit dem Monitor-Programm konnte man sehr einfach Assembler-Programme schreiben die die Sprites aus dem Sprite-Editor benutzt haben. Da man bei einem Reset den Speicherinhalt nicht verloren hat, konnte man mit ihm in den C64 Modus wechseln und sein Programm starten. Oft gab es Fehler im Assembler-Programm, welches den Rechner zum Absturz gebracht haben. Da konnte man dann wieder mit einem Reset in den C128 Modus wechseln, den Fehler korrigieren und weiter testen.

Dadurch habe ich dann etwas Assembler gelernt 🙂

 

 

6 Antworten auf C128

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