Eine weitere noch genutzte Technik: CD-ROM

Im Editorial der CT 3/2022 wurde über ein Update einer Software per DVD verschickt mit dem Hinweis, dass die von mir geschätzte Zeitschrift zuletzt 2013 DVD Brenner getestet haben. In letzter Zeit war ich, wie schon geschrieben, des öfteren beim Arzt wegen der Corona Infektion. Und dabei findet man doch immer wieder veraltete Technik. Und dort habe ich nun des öfteren wichtige Daten auf CD’s mitbekommen. Nun ist da die Frage – wie Sinnvoll ist es? Heutzutage ist es immer schwerer einen Rechner mit CD/DVD Laufwerk zu bekommen. Doch gibt es einen großen Vorteil: Einmal gebrannt können die Daten nicht mehr direkt gelöscht werden – im Gegensatz zu einem USB Stick. Dazu sind die Rohlinge noch immer günstiger als ein USB Stick. Nur das es kaum noch Laufwerke gibt …..

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Mitsubishi – nicht nur ein Hersteller von Autos ….

Mitsubishi ist in Deutschland eher bekannt als Automobilhersteller. Dabei ist dieser Japanische Konzern in sehr viele Bereichen tätig, unter anderem in der Flugindustrie.

Weniger bekannt ist jedoch, dass der Konzern es auch mit Homecomputern versucht hat, unter anderem mit einem MSX Rechner. Der Mitsubishi MLF80 aus dem Jahre 1984 ist ein typischer MSX Rechner mit 64 KiB RAM und einem Modulschacht. Einen solchen Rechner habe ich vor kurzem in meine Sammlung mit aufnehmen können. Bei meinem Exemplar wurde der Einschalter ausgetauscht.

Mitsubishi MLF80

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Ralph Reichts und Chaos im Netz

Während meiner Corona Erkrankung habe ich mir mal wieder den Film Ralph Reichts angeschaut, ein Animationsfilm mit sehr großem Retrobezug. Ich wusste auch, dass es einen Nachfolger gibt, jedoch habe ich immer wieder nach Ralph Reichts dabei gesucht und nicht daran gedacht, dass der Film einen eigenständigen Namen hat: Chaos im Netz.

Ich kann sagen, dass mir beide Filme sehr gut gefallen haben, vor allem die singenden Prinzessinnen aus Chaos im Netz. Vor allem, wie die eine Prinzessin Merida etwas erklärt und die Hauptdarstellerin sagt: ich habe sie nicht verstanden. Darauf die meisten anderen Prinzessinnen: wir verstehen sie auch nicht, sie kommt von einem anderem Studio (Pixar), welches 2006 von Disney gekauft wurde.

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DDR Drucker

Über die Computerszene der DDR findet man sehr wenige Aufzeichnungen. So erinnere ich mich an eine Statistik nach der es in der DDR mehr C64er als DDR Computer gab. Leider finde ich diese Statistik nicht mehr. Nun hörte ich von einem Computer Club in Ost Berlin. Man sah da wohl, wenn wer einen Drucker hatte, dann einen Namens Präsident. Diese Drucker wurden in der DDR hergestellt – aber nur für den Export in den Westen. Wie die West Homecomputer wurden sie wohl dann als West Paket wieder zurück geschickt …

Ein großes Problem war dann ein Farbband für den Drucker zu bekommen. Ein Drucker der nicht druckt ist nicht sehr sinnvoll – weswegen man eine andere Lösung braucht. Zu der Zeit hatte man Nadeldrucker, die mit Nadeln auf das Farbband hämmern und damit die Punkte des Bildes übertragen. Und deswegen hat man Durchschlagpapier genommen. Die eigentliche Seite wird dann zwar nicht gedruckt aber teilweise gleich mehrere Kopien …

Dies ist übrigens eine Technik, die auch heute noch bei Ärzten zum Einsatz kommt. Dort wird sehr oft auf Nadeldruckern ausgedruckt um gleich mehrere Durchschläge zu haben. Dies ist – im Gegensatz zu VGA – aber auch Sinnvoll.

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Neues

Habe mal wieder ein paar Kleinigkeiten dazu bekommen. Das Spiel Dogfighter hat mir von der Idee sehr angetan. Innerhalb eines Hauses mit einem Modellflugzeug einen Luftkampf fliegen aus der Sicht des Piloten. Leider war die Umsetzung nicht so schön – zumindest konnte sie mich nicht fesseln. Eigentlich schade, denn ich hatte es mit sehr viel Vorfreude gespielt.

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Wer hats erfunden ….?

Auch heute noch wird gesagt das Intel oder Texas Instruments den Mikroprozessor erfunden haben. Ganz so klar ist das jedoch nicht. 1973 hat Intel ein wichtiges Patent darüber bekommen. Gilbert Hyatt hat jedoch schon 1970 ein Patent bea tragt über einen „Single Chip Integrated Circuit Architecture“, welches 1990 anerkannt und damit Intels Patent aufgehoben wurde. 1968 soll der Chip entwickelt worden sein.

Später wurde dieses Patent wieder widerrufene. Und eine andere Entwicklung gab es auch noch, dazu aber ein anderes mal ….

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35 Jahre VGA – und noch immer Aktuell?

Vor 35 Jahren wurde der IBM PS/2 Standard vorgestellt mit der gleichnamigen PC Serie. Es sollte ein Nachfolger des IBM PC werden, den man aber nicht so einfach nachbauen kann. Deswegen wurden viele Elemente des PC’s verbessert, aber in einer Art und Weise, dass sie nicht nachgebaut werden konnten. So wurde der Microchannel eingeführt, ein Steckkartensystem für Erweiterungen. Dieser hatte aber den Nachteil, dass man die alten Karten nicht mehr verwenden konnte. Und eine Möglichkeit, neben dem Microchannel auch noch alte ISA-Karten zu verwenden, wurde nicht geschaffen. ISA Steckkarten konnten auch noch ohne weiteres 15 Jahre später im Rechner verwendet werden …

Der Name PS/2 war dann auch lange sehr bekannt für einen Tastatur- und Mausanschluss, welcher von USB abgelöst wurde. Auch heute wird etwas genutzt, was 1987 eingeführt wird: der Monitoranschluss Namens VGA, welcher meistens sehr einfach am Monitor am blauem Stecker zu erkennen ist. Dabei gibt es wesentlich bessere Alternativen. 2010 haben AMD und Intel bekannt gegeben ab 2015 VGA nicht mehr zu unterstützen.

Blauer VGA Stecker – neben einem aktuellem HDMI Anschluss – erst letzte Woche aufgenommen

Durch meine Corona Infektion war ich nun bei sehr vielen Ärzten, teilweise gar in Praxen, die erst ein Jahr alt sind. Obwohl dieser Anschluss schon mehr als veraltet ist, habe ich in vielen Praxen Rechner noch so angeschlossen gesehen. Es ist ja auch einfach am blauem Stecker zu erkennen. Was ist da aber so schlimm dran?

Das ist eigentlich sehr schnell erzählt: Rechner arbeiten Digital. Das Bild wird im Rechner digital erzeugt. Das heißt, das eine Farbe z.B. in einem festem Wert gespeichert wird, zum Beispiel 255:0:0 – ein kräftiges reines Rot. VGA ist jedoch Analog. Das heißt das diese festen Werte umgewandelt werden in einem einzigem Signal welches 255:255:0 repräsentiert. Der moderne TFT Monitor muss dieses Signal wieder zurück wandeln in ein digitales Signal – heraus kommt dann z.B. 250:248:0. Der Unterschied ist wahrscheinlich nicht sichtbar, aber vorhanden. Wesentlich schlimmer ist bei der ganzen Geschichte, dass benachbarte Pixel sehr oft beeinflusst werden. Dadurch können bei VGA z.B. Schattenbilder und Unschärfen entstehen. Die meisten Rechner und Monitore haben einen besseren Anschluss – ob DVI, HDMI oder Display Port – alles ist besser als VGA – wenn es funktioniert – was aber normal ist, ausser man hat sehr lange Kabel (größer 3m)

VGA
HDMI

Vielleicht hat hier ein Leser eine Erklärung, warum der VGA Port in Arztpraxen noch immer ’so beliebt‘ sind? Oder liegt das nur an der Faulheit der Dienstleister, die meistens in Anspruch genommen werden? Mir fällt, zumindest bei Arbeitsplatzmonitoren, kein Grund ein warum man VGA noch verwenden sollte, solange man keine andere Möglichkeit hat.

Etwas anders sieht es bei Präsentationen aus. Gerade mit HDMI habe ich immer wieder Probleme gehabt – ob nun mit einem großem Fernseher oder mit einem Beamer. Veränderungen im Signal verändern zwar das Bild bei VGA, jedoch wird die grobe Information nicht stark beeinträchtigt. Das Bild wird schwammiger oder bekommt Schatten. Ganz anders sieht das jedoch bei Digitalen Signalen aus. Wenn die, z.B. durch schlechte HDMI Kabel verändert werden, dann bekommt man kein Bild oder richtig störende Bildfehler – etwas, was man bei einer Präsentation nicht haben möchte.

Blaue Streifen wegen zu langem HDMI Kabel
Bildfehler sind abhängig von den Bildinformationen (Beamer – HDMI)
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Tag des Heimcomputers

Der heutige Tag ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Tag des Heimcomputers erklärt worden. Laut dem Amtsblatt soll an diesem Tag nicht nur an den Computer und deren Geschichte, sondern auch an den Mut der Menschen neue Ideen anzugehen und umzusetzen gedacht werden. Dieses Datum wurde gewählt weil vor 46 Jahren die Firma Apple von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet wurde und damit die Geschichte des Computers im eigenem Haushalt ihren Anfang nahm.

Deswegen Wünsche ich alle einen „Happy Homecomputer Day!

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Apple Buch

Mac von Cary Lu

Auch Microsoft hat eine Zeit lang auf den Apple Macintosh gesetzt und auch über ihren Verlag Microsoft Press Bücher vertrieben. So auch das Buch „Mac – Das Apple Macintosh Buch“ aus dem Jahr 1984 von Cary Lu, welcher auch ein Artikel für die bekannte Zeitschrift Macworld geschrieben hat. Bei dieser Ausgabe musste ich gleich an das frühe Vorurteil denken, dass Apple Macintoshuser doch eher Homosexuell sind. Ich weiß nicht, ob es ein Zusammenhang mit dem Buch gibt, oder dass es eher an dem Klientel liegt, welche Apple Rechner genutzt haben.

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Intel Overdrive CPU

Von Intel gab es verschiedene TauschCPUs um die Performance des Rechners zu steigern. Gerade zu Zeiten des I486 waren verschiedene auf den Markt. So gab es welche, die die „neuartige“ interne Taktverdoppelung, 486DX2 genannt, hatten. Bis dahin war der BUS der CPU gleich dem internen Takt. Durch die Taktverdoppelung brauchte man am externen Takt nichts ändern, was zu der Zeit bei anderen CPUs üblich war. Dadurch hat man zwar nicht die doppelte Leistung bekommen, es war aber doch ein echter „boost“. Das sieht man auch daran, dass dieses Konzept heute allgegenwärtig ist, dass die CPU also intern wesentlich höher taktet als der RAM-Zugriff gestattet. Intel musste zu der Zeit zwei CPUs mit gleichen Takt auf den Markt bringen, da die DX2 Variante, mit zwei Spannungen gearbeitet hat, der Vorgänger 486DX jedoch nur mit einer. Um diesen ersetzen zu können brauchte man die Overdrive genannte Variante. Geliefert wurde sie mit einem kleinem Werkzeug zum herausnehmen der CPU, von dem die Zeitschrift CT im Test meinte, das es besser sei, als zig DM teure Spezialwerkzeuge …

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