Ports of Call

Ports of Call ist eine Wirtschaftssimulation, die nicht nur mich in den 80ern fasziniert hat. Als Reeder muss man ein Imperium aufbauen, fängt aber nur mit einer bescheidenen Summe an, dass man sich am Anfang nur ein bis zwei Seelenverkäufer leisten kann. Das Spiel aus dem Jahre 1987 für den Amiga überzeugte durch seine Komplexität, welches das Spielprinzip von Hanse erweiterte, so zum Beispiel um Action-Sequenzen. Mit bis zu 4 Personen konnte man an einem Rechner die Wirtschaft aufbauen, sich darüber freuen, wenn beim Mitspieler die Lotsen streiken. Denn dann musste man sein Schiff in einer Aktion-Sequenz in den Hafen einfahren. Manche Einfahrten waren einfach, manche schwer bis unmöglich. Eine Weltkugel hat dabei die Routen und die Orte angezeigt. Etwas, was zur damaligen Zeit bei mir einen WOW Effekt erzeugt hat.

Das Spiel hat in Deutschland eingeschlagen und war ein echter Hit. Auch heute noch wird das Spiel weiter entwickelt und vermarktet.

Programmiert wurde das Spiel, unter anderen, von Rolf-Dieter Klein, welcher auch den NDR-Klein Computer gebaut hat. Da stelle ich gerade fest, das ich den hier noch nicht richtig erwähnt habe ….

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5 Antworten zu Ports of Call

  1. andreas sagt:

    Hallo,

    der WOW-Effekt war m.E. zumindest auf dem Amiga überwiegend den großartigen Graphiken von Jim Sachs zu verdanken. Der Mann hat mit seinem Können wahrscheinlich mehr Amigas verkauft als die meisten anderen. 🙂 Ich kann mich noch daran erinnern, daß er live an einem Stand auf der World of Commodore mit Deluxe Paint gemalt hat. War schwer beeindruckend!

    Irgendwann kam bei Ports of Call dann aber der Punkt, an dem die Action langsam aber sicher lästig wurde.

    • Axel sagt:

      Hallo,
      besten Dank für den Kommentar 🙂

      Das stimmt, die Grafiken haben einen echten WOW Effekt. Ich habe nicht recherchiert wer was gemacht hat. Und mit den Aktion-Sequenzen – das stimmt auch. Die sind mit der Zeit nervig – außer man spielt mit mehreren 😉

      • andreas sagt:

        Hallo Axel,

        sagen wir mal so: der Mann war so prominent, daß auf Deinem Scan der Schachtel hier im Beitrag „Graphics By Jim Sachs“ steht 🙂

        Seine beste Leistung fand ich das Spiele-Fragment „Time Crystal“ für den C64, der Beweis, daß er nicht nur mit Deluxe Paint gut war.

        Wie viele andere Helden konnte er aber seine Kreativität offensichtlich nicht ins PC-Zeitalter retten. Da habe ich noch einen Screensaver mit seinem Namen drauf gesehen, der gut war … aber das war’s dann auch.

        • Axel sagt:

          Das stimmt mit dem Schild. Kenne „nur“ den Herrn Klein. Das Spiel Time Crystal habe ich zwar, kenne es aber nicht – nicht aus meiner C64 Zeit und nicht von heute …. oder ich verwechsle gerade wieder etwas ….

          • Axel sagt:

            Hmmm, frag mich nun welches Crystal Spiel ich hier habe, nachdem ich mir das Demo von Time Crystal angesehen habe …

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