NeXt Cube

  • ‚High-End-Rechner‘ Ende der 80ger
  • 1988-1993
  • CPU: 68030, später 68040
  • Ein-Ausschalter in der Tastatur
  • Betriebsystem: NeXtstep, vorläufer von MacOS X
  • Preis: ca 6500$, je nach Ausstattung
  • Am Anfang nur mit Magneto-Optischen Laufwerk ausgeliefert, später mit Festplatte
  • Postscript-Monitor
  • Rechner und Peripherie mit ansehnlichem Design

Steve Jobs hat, nachdem er Apple verlassen hat, die Firma NeXt gegründet. In ihr sollte sein Traum weiterleben – ein Rechner auf dem man sich verlassen kann und der mit ‚allem‘ klarkommt. Ein Computer besteht nicht nur aus Hardware, sondern auch aus der dazu passenden Software – in diesem Fall das Betriebsystem NeXtstep. Es ist von Anfang an voll auf die Netzwerkfähigkeiten des Systemes ausgelegt. E-Mails waren kein Problem – auch Datentransfer über die verschiedenen Netzwerkprotokolle stellten kein Problem da, ob es nun Samba, Netware oder andere waren. Das ganze System war voll auf die Maussteuerung ausgelegt. Gerade das bearbeiten und Drucken von Dokumenten war kein Problem. WYSIWYG war standart in jeder Anwendung. Den Drucker konnte man fast in gleicher Weise ansprechen wie den Bildschirm, über Postscript.

Dieser NeXtcube war bis ca 2004 im Büroeinsatz. Der Besitzer hatte auch einen mit mehr als 2 GHz getakteten PC in seinem Büro. Er meinte aber, das er mit dem NeXtcube schneller und besser arbeiten konnte als mit diesem PC. Ich war froh nach dessen Pensionierung den Rechner für meine Sammlung zu erhalten.

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