Chess Challenger 3 (vormals CC7)

UPDATE: Ich habe mich wohl von der Anleitung teuschen lassen. Die ist vom Chess Challenger 7. Bei dem Rechner scheint es sich aber umm den CC 3 von 1977 zu handeln, welcher ein etwas verbessertes Programm des CC 1 hat.

Schachcomputer mag ich – die Geschichte(n) dahinter auch – und damit auch die ersten Schachcomputer die man im Privathaushalt nutzen kann. Die Firma Fidelity ist einer der ersten Produzenten von Schachcomputern. 1977 sind sie mit ihrem erstem Gerät auf dem Markt gekommen. 1979 kam der Chess Challenger 7 auf den Markt – ein etwas verbessertes Modell des Vorgängers Chess Challenger 10. Ich habe den Rechner mit einigen anderen vor kurzem bekommen und auch eine Partie gegen ihn gespielt. Dabei ist mir aufgefallen das der Rechner die Schachregel „En Passent“ gar nicht und die Regel der Rochade nur Teilweise kennt. Auch erfolgt die Zugeingabe noch über die Tasten auf der linken Seite statt über ein Sensorbrett. Zuckrückname ist möglich – doch muss man zusätzliche Eingaben machen wenn eine Figur geschlagen wurde. Irgendwie fehlte mir dabei eine Taste (PV) die in der Anleitung beschrieben wurde aber ich nicht sehen kann.

Chess Challenger 7

Für wen eignet sich dieser Schachcomputer noch?

Aus meiner Sicht nur noch für Schachcomputerhistoriker. Durch die fehlerhafte Rochade und fehlerhafte En Passant kann nicht einmal ein Anfänger vernünftig mit diesem Gerät üben. Da sind fast allen neueren Geräte besser. Fast alle ….

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2 Antworten zu Chess Challenger 3 (vormals CC7)

  1. bavarikus sagt:

    Sehr interessant. Die Taste PV. Da würde mich interessieren was da los ist. Haben die sich vertippt oder war mal so eine Taste geplant und ist dann irgendwie in die Bedienungsanleitung gerutscht.

    Ach ja. Auf dem Foto sind die Tasten des Chess Challenger auf der rechten Seite und nicht auf der linken Seite.

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